Newsletter 'GfA Aktuell' Nr. 34 vom März 2015

Nummer 34                                                                 März 2015

 

Verfasser:
Heinz Hütter, verantwortlich für Information & Kommunikation der GfA

huetter@gfa-forum.de Tel. 0821-51 54 03

 

Schwerpunkt: „Generationswechsel - Neue Kommunikationswege und was noch alles"

Die 68er (* 1945-1954 ) kannten noch das Telefon mit Wählscheibe, um sich zu einem Sit-In zu verabreden. Auch die Baby Boomer (* 1955-1969) mussten sich noch mit dem Festnetztelefon für die Disco verabreden. Der Generation X („Golf", * 1970-1979) stand dann bereits das asynchrone Medium der eMail zur Verfügung. Seither leiden wir unter einer Flut noch nicht gelesener, geschweige denn verarbeiteter Mails. Die Generation Y (* 1980-1994) wuchs mit Internet und Instant Messenger auf. Alles Wissen, was man braucht,  ist in Wikipedia vorhanden oder mit Google zu finden.

Bei der Generation Z (ab * 1995) nun scheint eine Hand mit einem Smartphone verwachsen zu sein. Alles Wissen ist ... Facebook und Youtube reichen aus. Scheinbar. Und die ganz Kleinen? Sie werden wohl mit Smartwatches und Datenbrillen permanent online und in einer anderen Welt sein.

Was kommt auf uns zu mit diesem Wechsel der Kommunikationskanäle, der auch zur Veränderung der Kommunikationsart und schließlich des Denkens und Handeln insgesamt führt?

 

Zum Inhalt

1.  Falkenstein 2015: Entspannt lernen im Kochertal
2.  Tempus: Tag der Gelassenheit in Ulm
3.  GABAL Frühjahrs-Impulstag am 2015 in Düsseldorf
4.  Bernd Wobsers besonderer Workshop: „Endlich in Rente, ... war‘s das jetzt?
5.  Buchempfehlung: Thomas Klie - „Wen kümmern die Alten?"
6.  Prof. Lemke: Mythos "Digital Natives" - Unfähige Hedonisten auf dem Vormarsch
7.  Wie die Generation Y unsere Welt verändert - Oder auch nicht!
8.  Generation Y: Strategien vom jüngsten Unternehmensberater
9.  Generation Z: Mit dem Smartphone immer online

 

1.  Falkenstein 2015: Entspannt lernen im Kochertal

Eine breite Themenpalette mit hervorragenden Referenten erwartet Sie bei den 43. Falkenstein-Seminaren: Die vier Referenten bieten spannende Workshops und freuen sich auf interessierte Teilnehmer.

  • Carsta Stromberg - Mit Humor arbeiten & leben. Lebens- und Schaffensfreude wirklich leben
  • Uwe Janikovits - Wertschätzende Kommunikation. Auf Augenhöhe miteinander sprechen
  • Thomas Kiefer - Effizienter und produktiver im digitalen Zeitalter. Berufliche und private Ziele mit Leichtigkeit erreichen
  • Sanjay Sauldie - Internet Marketing und Social Media. Erfolgreich sein im Web

Ein entspanntes Himmelfahrtswochenende (14.-16.05.15) im Schlosshotel Döttingen im Kochertal bietet ein wunderbaren Rahmen, um sich zuFalkenstein-Teilnehmer begegnen und zu lernen.

Für GfA- und GABAL-Mitglieder betragen die Seminarkosten € 240,00, für Gäste € 340,00. Bei einer Anmeldung bis zum 15. April gibt es jeweils einen Frühbucherrabatt von jeweils € 60,00. Zusätzlich ist bei Partnerbuchung ein Nachlass von weiteren € 60,00 für die zweite Person möglich. Der Preis für Unterkunft mit Vollpension während des zweieinhalb-tägigen Seminars beträgt im Einzelzimmer/Person € 219,00 und ist direkt mit dem Schlosshotel abzurechnen.

Weitere Infos und Anmeldung online oder via Bundeskartei: Bundeskartei - Roland Kreische, Hermann-Steinhäuser-Str. 4, 63065 Offenbach am Main, Tel.: 069 - 81 44 86, Fax: 069 - 98 55 89 59, roland.kreische@gfa-forum.de

 

2.  Tempus: Tag der Gelassenheit in Ulm

KeynotespeakerMit ca. 25 Seminaren, Vorträgen und Workshops von erfahrenen Referenten gibt es am „Tag der Gelassenheit" auch dieses Jahr ein reichhaltiges Angebot. Dazu gehört auch ein Abendprogramm am Vorabend und ein Teenie-Kongress ab 13, parallel zur Hauptveranstaltung.

Eine Besonderheit diesmal: Ein Mittagessen mit Prof. Dr. Lothar Seiwert, dem neuen Ehrenmitglied der GfA. Er ist neben dem Veranstalter Prof. Dr. Jörg Knoblauch einer der Keynote-Speaker des Tages.

Der jährliche Motivationstag unseres Partners tempus findet am Samstag, 11. April 2015, in Ulm statt. Zur Veranstaltungs-Webseite  GfA-Mitglieder erhalten bei Angabe des Codes „GfA79" einen Preisnachlass von 20 € auf den Eintrittspreis.

 

3.  GABAL Frühjahrs-Impulstag am 2015 in Düsseldorf

Frühjahrs-ImpulstagDie "Katze im Sack" zu kaufen, fällt manchen Auftraggebern durchaus schwer.  Anlass für den GABAL e.V. beim Frühjahrs-Impulstag 2015 am Samstag, 25.April 2015 im Intercity Hotel Düsseldorf den persönlichen Verkaufserfolg in den Mittelpunkt zu stellen.

Mit vielen neuen Gesichtern auf dem Podium - und klar fokussierten Themen: „Lassen Sie sich anregen, Ihre Strategien zu überdenken, Ihr Verkaufsgespräch noch erfolgsträchtiger zu führen!"

Der Frühjahrs-Impulstag 2015 wird ein gelungenes Format „Marketing für Trainer, Berater, Coachs" mit diesem „Vol. 3" fortsetzen.

Hier das komplette Veranstaltungsprogramm mit allen Referenten. GfA-Mitglieder erhalten dieselben Konditionen wie GABAL-Mitglieder.    

 

4.  Bernd Wobsers besonderer Workshop: „Endlich in Rente, ... war‘s das jetzt?

Einen Workshop-Reihe besonderer Art bietet Bernd Wobser, Mitglied des GfA-Bundesvorstands, an:

Der Manager und Personalberater Wobser will im Laufe des Jahres überall im Land seine Workshop-Teilnehmer um die 60 fragen: "War das jetzt schon alles? Wollt Ihr ab jetzt Vogelhäuschen bauen oder habt Ihr noch richtige Träume B. Wobser...?"

Gemeinsam werden in diesen Workshops Ansatzpunkte für ein bisher nur geträumtes Mehr ausgelotet, Engpässe eruiert und Vorgehensweisen für die Umsetzung persönlicher Visionen erarbeitet. Nach einem Workshop können sich die Teilnehmer vernetzen und gegenseitig beim „Erfolg im dritten Lebensalter" beraten und unterstützen.

Der Pilot-Workshop im Raum München musste gerade erst wegen Krankheit des Referenten aufgeschoben werden. Ein neuer Termin steht noch aus. Kontakt: bernd.wobser@gfa-forum.de

 

5.  Buchempfehlung: Thomas Klie - „Wen kümmern die Alten?"

Klie-Buch"Wer pflegt mich, wenn ich alt bin?" Die Frage hängt wie ein Damoklesschwert über uns allen. Gute Pflege ist heute schon nahezu unbezahlbar. Es fehlt an gut ausgebildeten Fachkräften, und Familien sind meist mit der Pflege Angehöriger heillos überfordert. Wie konnte der Sozialstaat Deutschland zum Pflege-Notstandsgebiet werden? Was müssen wir ändern?

Neben der detaillierten und schonungslosen Bestandsaufnahme bietet Thomas Klie auch Lösungen an: das Modell einer sorgenden Gesellschaft. Nachbarschaftshilfe, Selbsthilfegruppen und Hausgemeinschaften z.B. können mit Unterstützung engagierter Kommunen vieles zum Besseren bewirken.

Thomas Klie: Wen kümmern die Alten? Auf dem Weg in eine sorgende Gesellschaft. Pattloch (München) 2013. 255 Seiten. 18,00 EUR.

Thomas Klie, Professor für öffentliches Recht und Verwaltungswissenschaften in Freiburg und einer der führenden Sozialexperten Deutschlands: „Ich wünschte mir eine Gesellschaft, die die Verantwortungsübernahme für den fremden Nächsten zu einer Frage der Kultur, der Gesellschaft im Kleinen wie im Großen, in der Nachbarschaft, im Quartier, im Hochhaus und im Dorf macht."

Das passt zur 68er Generation, die jetzt ins Rentenalter kommt!

 

6.  Prof. Lemke: Mythos "Digital Natives" - Unfähige Hedonisten auf dem Vormarsch

Lemke Trend-BlogSehr kontrovers diskutiert Prof. Gerald Lemke, Experte für Digitale Medien,  die Generation Y: „Die Jungen belehren die Alten", aber „Doch schaltet man den Natives den Strom ab, wird es nicht nur dunkel sondern tragisch."

Die "Digital Natives" scheinen die Könige auf dem Arbeitsmarkt zu sein. Sie werden nachgefragt und bestimmen Verhandlungen in Unternehmen. Sie können zwar mobile Computer für Chats und Mails sicher bedienen, doch für Beruf und Leben erfolgversprechende Fähigkeiten sind - vergleichbar mit anderen Generationen - immer weniger ausgeprägt: Soziales Verhalten, Handlungskompetenz, strukturiertes und logisches Denken nehmen ab. Status, Macht und Geld verlieren ihre handlungs­motivierende Bedeutung.

Auch bei anderen Quellen kommt die Generation Y nicht gut weg. „Hoffnungslose Optimisten ... Taktiker, Traumtänzer, Angsthasen, Abenteurer. Dabei sind sie Getriebene - vom Glauben an das eigene Glück.", so urteilt Julian Ide in Zeit-Online .

 

7.  Wie die Generation Y unsere Welt verändert - Oder auch nicht!

Hurrelmann-BuchKlaus Hurrelmann, Jugendforscher und Soziologe, und Erik Albrecht, Journalist, sehen die Generation Y deutlich positiver. In ihrem neuen Buch "Die heimliche Revolution" trauen sie dieser Generation viel gesellschaftliches Erneuerungspotenzial zu. Für die beiden sind die jungen Menschen Persönlichkeiten, die infolge der wirtschaftlichen und ökologischen Krisen gelernt haben, ihre Lebensplanung immer wieder an die Verhältnisse anzupassen.

Klaus Hurrelmann, Erik Albrecht: "Die heimliche Revolution. Wie die Generation Y unsere Welt verändert", Beltz 2014, 255 Seiten, 18,95 Euro

Doch so ganz sicher scheinen sie da auch nicht zu sein. „Es ist, als ob die Ypsiloner intuitiv eine Burn-Out-Sperre in ihr Arbeitsethos eingebaut hätten." , so schreiben die beiden Autoren. 

In der Huffington Post findet sich ein Auszug sowie eine Rezension zum Buch.

 

8.  Generation Y: Strategien vom jüngsten Unternehmensberater

Riederle-VortragWohltuend von den unzähligen anderen Artikeln über die Generation Y, die häufig abfällig urteilen, hebt sich ein Bericht über einen Vortrag von Philipp Riederle ab. Der jüngste Unternehmensberater Deutschlands spricht schließlich über seine eigene Generation.

Die Kreiszeitung Diepholz schreibt: „Riederle widersprach dem gängigen Vorurteil über die Social-Media-Generation. ‚Ihr habt doch keine echten Freunde mehr!‘  Es kennen sich mehr Leute, die treffen sich häufiger und verbringen mehr Zeit miteinander. Niedrigschwellige Kommunikation und barrierefreier Zugang seien unschlagbare Vorteile. Cybermobbing, die allgegenwärtige Verfügbarkeit von Pornografie - unumwunden sprach er [Riederle] Schattenseiten der neuen Kommunikationswelt an. ‚Aber wenn ich die neuen Medien sinnvoll einzusetzen weiß, dann steigern sie Lebensqualität.‘ "

Den Vortrag von Riederle (andererorts: in Zürich nicht in Diepholz) finden Sie auch auf Youtube (Dauer 34 min).

 

9.  Generation Z: Mit dem Smartphone immer online

Generation Z in WN„Generation Z? Gerade erst hat sich der soziologische Begriff Generation Y für die ab 1980 geborenen auf breiter Ebene durchgesetzt, da kommt bereits das nächste Modewort.

Mit diesem sollen die heute unter 20-Jährigen bezeichnet werden, die ein Leben ohne Internet nicht mehr kennen. Viele können sich nicht mal mehr an ein Leben ohne Smartphone erinnern. Dementsprechend muss dieses Alter von der Generation Y, den sogenannten Digital Natives, getrennt werden. Insbesondere bei der Mediennutzung unterscheiden sich die beiden Altersgruppen nämlich beträchtlich - was unter anderem auch Auswirkungen auf das Marketing von Unternehmen haben sollte." So schreibt Dennis Nahrmann in den Westphälischen Nachrichten.

In seinem Artikel beschreibt er Unterschiede zu früheren Generationen und die Auswirkungen auf das Marketing von Unternehmen.

Die meisten Angehörige älterer Generationen befürchten Verhaltensänderungen der jungen Generation, von denen der Smartphone-Glotzer, der gegen die Ampel rennt, noch die witzigste Erscheinungsform ist.

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Mitglieder-Statement

  • Rolf Dindorf

    An der GfA schätze ich den kollegial-partnerschaftlichen Umgang mit seiner Inspiration für das berufliche Vorankommen.

    Rolf Dindorf

  • Gisela Malasch Ich bin immer interessiert, den Alltag zu verbessern, zu vereinfachen und mich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Seit einigen Monaten bin ich Mitglied der GfA, habe aber schon an dem Führungstraining in Stuttgart teilgenommen: Ein interessantes und sehr informatives Wochenende, bei dem einfach alles stimmte.

    Gisela Malasch

  • Martin Ciocarelli

    Ich bin GfA-Mitglied geworden, weil sich in der GfA sehr viele interessante, herzliche und interessierte Menschen treffen... , weil die GfA enorm viel Kompetenz versammelt und dadurch ein Ort ist, an dem ich mich fachlich und persönlich weiter entwickeln kann.

    Martin Ciocarelli

  • Christian Epple

    Ich bin bei der GfA, weil ich in vier Tagen Falkenstein meine "Batterien" für ein Jahr laden kann und mit dem erlernten, praxisnahen Wissen sehr gute berufliche und private Erfolge erziele.

    Christian Epple

  • Marion Hofmann

    Spannende Themen, informierte Referenten, interessierte Teilnehmer, wunderbare Falkensteinseminare. Hier sammle ich immer wieder lebensdienliche Impulse für mein Leben. Darum bin ich von Herzen gerne GfA-Mitglied. 

    Marion Hofmann

  • Peter D. Zettel

    Bei der GfA bin ich, weil ich hier Offenheit und Interesse an Grundsätzlichem und die Bereitschaft finde, »über den Tellerrand hinaus zu denken«

    Peter D. Zettel

  • Peter Landherr

    Ich möchte mich permanent persönlich weiterentwickeln und dabei sind mir Methodik und der persönliche Austausch in den GfA Abenden wichtig. Hier kann ich ungezwungen neue Impulse aufnehmen und in der Gruppe meine eigenen Erfahrungen diskutieren.

    Peter Landherr

  • Jörg Schacht

    Ich schätze sehr den Austausch mit anderen Fachleuten, die sich genau wie ich, mit Arbeitsmethodiken auseinander setzen und die den entsprechenden Weitblick haben.

    Jörg Schacht

  • Frank Neuhaus

    Ich schätze an der GfA, dass dort Themen angeboten werden, die für meinem Arbeitsalltag wirklich nützlich sind und dass das vermittelte Wissen durch die Workshop-Atmosphäre der Gruppen-Abende direkt umsetzbar ist. 

    Frank Neuhaus

  • Jeanette Abuja

    Ich treffe dort viele interessante Köpfe, die sich weiterentwickeln wollen und dazu ihre Expertise austauschen.

    Jeanette Abuja

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