Aktuelles

11.02.2019 00:39

Die GfA beteiligt sich an der "Aufschwung 2019"

Mitglieder und Freunde der GfA e.V. können die Vorträge und die Messe kostenfrei besuchen.
Näheres zur Messe:
13. AUFSCHWUNG-Messe für Existenzgründer und junge Unternehmen am 26. Februar 2019 in Frankfurt [www.aufschwung-messe.de]

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Am 26. Februar 2019 findet von 9:30 – 18:00 Uhr die 13. AUFSCHWUNG-Messe und Kongress für Existenzgründer und junge Unternehmen in Frankfurt statt. Die AUFSCHWUNG ist Leitmesse und Treffpunkt für 3.000 Existenzgründer, Startups, junge Unternehmen, Entrepreneure und Intrapreneure. Hier trifft sich die Gründer- und Startup-Szene der stärksten Wirtschaftsregion Deutschlands, der Metropolregion Frankfurt RheinMain mit über 5 Millionen Einwohnern.

"Entdecke die Startups!" heißt es auf der AUFSCHWUNG 2019. Mehr als 100 neue Konzepte aus ganz Deutschland - so viele wie nie zuvor - präsentieren sich dem Publikum: in der Startup Area der Messefläche, in Startup Pitches, Gründertalks, Podiumsdiskussionen, Camp Fires, Speaker‘s Corner und Matchmaking Events. Die AUFSCHWUNG ist "The place to be" für innovative Unternehmensgründer und jene, die mit ihnen zusammen arbeiten wollen.

300 Experten an Messeständen und in 50 Programmpunkten informieren, wie Existenzgründer und junge Unternehmen erfolgreich durchstarten können. Ein Tag, ein Ort - mit positiven Auswirkungen auf ein ganzes Unternehmerjahr. Hier werden wichtige Kontakte geknüpft und gepflegt, neue Geschäfte angebahnt, Erfahrungen ausgetauscht, spannende Impulse gesetzt. Und nicht zuletzt Motivation getankt und Wissen aufgefrischt.

Zielgruppe der AUFSCHWUNG-Messe sind alle, die eine Gründung planen oder frisch gegründet haben, sowie Unternehmer in den ersten fünf Jahren ihrer Geschäftstätigkeit. Weiterhin sind Unternehmer eingeladen, die neue Geschäftsbereiche aufbauen, Entrepreneure und Intrapreneure sowie Experten und Multiplikatoren der Gründer- und Unternehmerszene. Ob Gewerbetreibender oder Freiberufler, ob Neben- oder Vollerwerbstätiger, ob Student oder 50+, ob Gastronom oder E-Business-Anbieter, ob Franchisenehmer oder Unternehmensnachfolger, ob Startup oder Einzelunternehmen - alle finden vor Ort passende Ansprechpartner und Informationen.

Partner der AUFSCHWUNG-Messe 2019 sind die IHK Frankfurt am Main, die Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH und die Hessen Trade & Invest GmbH. Medienpartner sind Deutschlands großes Gründermagazin StartingUp und das Portal für Business-Ideen best-practice-business.de. Messeveranstalter ist die beewell Business Events GmbH.

Der Eintritt zur AUFSCHWUNG-Messe und Kongress inklusive aller Programmpunkte beträgt 20 EUR. Mehr Informationen gibt es unter www.aufschwung-messe.de. Für Mitglieder und Freunde der GfA e.V. ist dies kostenfrei bei Nutzung des Codes (kann bei Roland Kreische bundeskartei@gfa-forum.de  abgerufen werden) und einer Registrierung bis zum 25.02.2019.

25.01.2019 19:08

Fallstricke für den Auftraggeber bei Auftragserteilung an Webdesigner/Administratoren: Dienstvertrag vs Werkvertrag

Was Sie bei der Auftragsvergabe an Webdesigner und Webmaster beachten sollten

In einer 3 teiligen Reihe stellen wir die beiden Vertragsarten und die wichtigsten Fallstricke gegenüber.

Teil 2: Was ist ein Webdesign-Vertrag? 

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Schauen Sie sich vor der Entscheidung für eine bestimmte Webdesign-Agentur unbedingt deren AGB an. Denn enthalten sie Fehler, können diese später zu Ihren Lasten gehen. Hat sie keine AGB, gelten die entsprechenden gesetzlichen Regelungen. Möchten Sie Ihre Webseite von einem selbstständigen Webdesigner gestalten oder ändern lassen, empfiehlt es sich, einen Webdesign-Vertrag aufzusetzen. In diesem sollten alle wesentlichen Details der Projekt- und Umsetzungsphase möglichst genau beschrieben sein. Nur so können Sie als Auftraggeber unliebsame Streitigkeiten schon im Vorfeld verhindern. Juristisch gesehen handelt es sich beim Webdesign-Vertrag um einen Werkvertrag (BGB-Urteil vom 27.01.2011, Az. VII ZR 133/10 Rn. 09): Der Webdesigner erstellt in Ihrem Auftrag eine Internetseite und erhält die festgelegte Vergütung, wenn er diese ohne schwerwiegende Mängel fertiggestellt und übergeben hat. Um spätere Probleme zu vermeiden, verpflichten Sie Ihren Auftragnehmer, schon in der Projektphase ein Pflichtenheft anzulegen und alles Wichtige dort einzutragen. In diesem werden Struktur und Template der Webseite und alle erforderlichen Funktionalitäten genau definiert. Dieses Pflichtenheft bietet außerdem die Möglichkeit, die Umsetzbarkeit des Konzepts vorab zu prüfen. Vereinbaren Sie mit Ihrem Auftragnehmer, dass er sämtliche Bedenken von Anfang an darin festhält. Haben Sie das Pflichtenheft dann genehmigt, erstellt Ihr Dienstleister ein erstes Konzept und legt es Ihnen vor. An dieser Stelle können Sie ihm Ihre Änderungswünsche vortragen. So können mögliche spätere Änderungen mit weniger Aufwand umgesetzt werden. Bewirken Ihre Änderungswünsche eine Änderung der Rahmenbedingungen und ist dies mit Mehraufwand verbunden, sollte Ihr Auftragnehmer Sie darüber per E-Mail informieren. Stimmen Sie dem zu, darf er das Projekt fortführen. Wichtig ist außerdem, dass Ihr Dienstleister auf eine korrekte Dokumentation achtet.

Fassen Sie Ihren Webdesign-Vertrag so ab, dass die Nutzungsrechte an der Webseite erst nach vollständiger Abnahme und Bezahlung an Sie übergehen: Oft sind noch Änderungen notwendig. Beachten Sie als Auftraggeber außerdem, dass Ihr Dienstleister Ihnen die Nutzungsrechte einschränken kann, falls Sie dies nicht vertraglich ausschließen. Vereinbaren Sie ein ausschließliches Nutzungsrecht, dürfen nur Sie und Ihr Unternehmen die Webseite verwenden. Ihr Auftragnehmer darf sein Produkt nicht einmal als Referenz benennen. Achten Sie außerdem darauf, dass Sie die fertige Internetpräsenz im Nachhinein ändern dürfen. Denn ist diese Regelung nicht ausdrücklich im Vertrag festgehalten, dürfen Sie später nur Fehler beheben, aber keine andere Agentur mit größeren Änderungen beauftragen. Funktioniert Ihre Webseite nicht, ist Ihr Dienstleister zur Nachbesserung verpflichtet. Lassen Sie sie lieber überarbeiten, da sich der in diesem Fall entstandene Schaden nicht genau beziffern lässt. Achten Sie bei Abfassung des Vertrages auch darauf, dass die andere Vertragspartei nicht versucht, eine Haftung auszuschließen. Am besten lassen Sie den Vertrag vor seiner Unterzeichnung von einem Fachanwalt für IT-Recht überprüfen.

Übrigens: IT-Fachkräfte, die ein Seminar bei der Gesellschaft für Arbeitsmethodik e.V. absolviert haben und die dort gelehrten Verfahren erfolgreich praktizieren, gehen mit gutem Beispiel voran. Denn die Gesellschaft für Arbeitsmethodik e.V. lehrt Firmen beispielsweise, wie sie ihre Leistungsfähigkeit durch das Umsetzen geeigneter Planungsverfahren optimieren. Webdesigner und Webmaster lernen die konzeptionellen Überlegungen und Rahmenbedingungen kennen, die bei der Erstellung einer Webpräsenz beachtet werden müssen. Außerdem weist man sie dort in Techniken ein, die die gewünschten Ergebnisse herbeiführen. 

16.01.2019 19:08

Fallstricke für den Auftraggeber bei Auftragserteilung an Webdesigner/Administratoren: Dienstvertrag vs Werkvertrag

Was Sie bei der Auftragsvergabe an Webdesigner und Webmaster beachten sollten

Jedes Unternehmen benötigt für einen professionellen Auftritt eine eigene Webseite. Wer keinen auf die Webseitenerstellung spezialisierten Mitarbeiter hat, beauftragt dafür eine Webdesign-Agentur. Damit es später nicht zu einem Rechtsstreit kommt, ist es ratsam, sämtliche Details in einem Vertrag festzuhalten. 

In einer 3 teiligen Reihe stellen wir die beiden Vertragsarten und die wichtigsten Fallstricke gegenüber.

[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

Werkvertrag vs. Dienstvertrag

Grundsätzlich haben Sie die Möglichkeit, diesen Vertrag als Werkvertrag oder freien Dienstvertrag abzufassen. Allerdings unterscheiden sich diese Vertragsarten rechtlich voneinander. Schließen Sie einen Werkvertrag nach §§ 631 ff. BGB ab, schuldet Ihnen der selbstständige Webdesigner die Herstellung eines weitestgehend mängelfreien Werks (Webseite). Außerdem kann die Veränderung eines Werks Ziel eines Werkvertrages sein. Der Auftragnehmer erhält bei Abnahme des erfolgreich erstellten oder veränderten Werks die vertraglich vereinbarte Vergütung. Die Herstellung oder Veränderung erfolgt einmalig. Der Auftraggeber hat bei gravierenden Mängeln ein Recht auf Nachbesserung. Darunter fallen Fehler, die die Tauglichkeit und den Wert des Werks stark herabsetzen. Außerdem sind Termin und Umfang der Abnahme vertraglich festzuhalten. Die zu zahlende Vergütung hängt ausschließlich vom Werk ab. Wird der Vertrag nicht juristisch korrekt abgefasst, kann es bei gravierenden Mängeln zu langen andauernden Rechtsstreitigkeiten kommen: Was ein wesentlicher Mangel ist, wird meist von beiden Vertragsparteien unterschiedlich definiert. Erschwerend kommt hinzu, dass der Auftragnehmer bei einer verweigerten Abnahme das verwendete Material oder seinen finanziellen Gegenwert vom Auftraggeber einfordern darf. 

Bei einem Dienstvertrag nach §§ 611 ff. BGB treffen Sie mit Ihrem Vertragspartner eine Vereinbarung über ihren Arbeitseinsatz. Dieser sollte zwar erfolgreich verlaufen, aber dieser Erfolg ist nicht Ziel des Vertrages: Die Arbeitsleistung ist nicht an ein konkretes Projekt gebunden. Typische Dienstverträge sind beispielsweise Arbeitsverträge zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer und rechtsanwaltliche Mandatsverträge. Wird der Dienstvertrag eingehalten, bekommt der Vertragspartner die schriftlich vereinbarte Vergütung. Ist Ihr Vertragspartner ein anderes Unternehmen, schließen Sie mit diesem einen freien Dienstvertrag ab.

13.01.2019 19:30

Relaunch der GfA-Forum.de Webseite

Wir freuen uns im neuen Jahr mit dem Relaunch unserer Webseite wieder regelmäßig die Neuigkeiten, Veranstaltungen und Informationen aus und zu unserem Verein in einem neuen und frischen Format zur Verfügung stellen zu können.

Anregungen und Wünsche zur weiteren Entwicklung nehmen wir gerne entgegen.