Gut zu wissen: Content Marketing für Startups (Teil 2)

Finden Sie heraus, an wen Sie sich wenden sollten

In keinem Bereich Ihres geschäftlichen (sowie auch privaten) Lebens können Sie es allen recht machen – und das müssen Sie auch gar nicht. Vor allem im CM ist es wichtig, nicht zu breit gefächert zu agieren. Denken Sie daran, dass Ihre (potenziellen) Kunden in der Regel ganz genau wissen, wonach Sie suchen. Gehen Sie mit Ihrem Content also so gut wie möglich auf die Voraussetzungen Ihrer Zielgruppe/n ein.

Erstellen Sie detaillierte Zielgruppenprofile oder besser Personas auf Basis Ihrer Zielkunden. Personas ermöglichen eine weitaus differenziertere Verfahrensweise als Zielgruppen. Neben soziodemografischen Daten, typischen Handlungen, psychologischen Eigenschaften und/oder Medienaffinität beziehen diese nämlich auch potenzielle berufliche sowie persönliche Herausforderungen und weitere wichtige Details ein.

Ist das erledigt, sollten Sie ziemlich genau wissen, welche Art Inhalte für Ihre (potenziellen) Kunden besonders interessant sind. Daraus können Sie dann wiederum höchst ökonomisch weitere wahrscheinlich für jene nützliche Informationen eruieren und sich durch deren Bereitstellung bestenfalls von Ihrer Konkurrenz absetzen.

Bieten Sie optimalen Content auf allen Medien

Zwar kann es durchaus nützlich sein, Inhalte auf spezifische Medienvorlieben – in Form von Geräte-Affinitäten – Ihrer Zielgruppen bzw. Personas auszurichten, grundsätzlich sollte Ihr Content jedoch auf sämtlichen gängigen Devices gleichermaßen gut dargestellt werden.

Hier spielen zum einen die generellen Vorlieben der heutigen Internetnutzer und zum anderen wieder einmal Google-Vorgaben wichtige Rollen. Seit dem Beginn des Siegeszugs mobiler Medien zu Anfang der 2010er Jahre ist deren Verwendung für Webgänge stetig gestiegen – und tut es auch weiterhin. Laut Statista, dem führenden Online-Portal für Statistiken in Deutschland, erfolgen mittlerweile bereits knapp 70 Prozent aller hierzulande registrierten Netzzugriffe über mobile Devices! Die Wahrscheinlichkeit, dass auch Ihre (potenziellen) Kunden diese verwenden, ist also sehr groß.

Google wiederum legt aufgrund der Entwicklung hin zum mobilen Surfen schon seit einiger Zeit nur noch die mobilen Varianten von Webpages für die Indexierung zugrunde. Damit wird Content, der nicht optimal mit Smartphones bzw. Tablets verwendet werden kann, automatisch benachteiligt. Und das kann sich heute – wie oben bereits in ähnlichem Zusammenhang angesprochen – kein Unternehmen leisten!

Planen und optimieren Sie Ihren Content

Beginnen Sie mit einem auf Ihren Zielgruppenprofilen/Personas gründenden Content-Plan. Dabei sollten Sie außerdem unbedingt die Inhalte Ihrer Konkurrenz berücksichtigen. Schauen Sie sich genau an, welche Art Content die bei Google bestplatzierten Unternehmen bereitstellen und welche nicht. Ergeben sich hier potenziell relevante Fehlstellen hinsichtlich des Gehalts der gebotenen Informationen oder auch der darbietenden Formate (Infografiken, Videos etc.), sollten Sie jene – falls im jeweiligen Kontext passend – in Ihre Content Marketing-Strategie einbringen.

Zuerst wird ein Großteil Ihrer Inhalte – selbst wenn Sie noch so gute Vorarbeit geleistet haben – „experimentell“ sein. Die Basis-Firmendaten sollten selbstverständlich immer möglichst umfassend und für Ihre (potenziellen) Kunden maximal relevant dargestellt werden. Probieren Sie schon an dieser Stelle immer das gewisse Plus an Mehrwert zu bieten, dass Sie von Ihrer Konkurrenz absetzt. Hier spielen die Besonderheiten Ihrer Produkte oder Dienstleistungen und ebenso die alleinstellenden Merkmale Ihrer gesamten Brand zentrale Rollen.

Testen Sie ferner Langform- und Kurzform-Blogartikel, Mini-Videos, um Sachverhalte besonders anschaulich darzustellen, und erstellen Sie informative Grafiken. Ziel ist es, den Betrachter Ihres Contents umfassend, aber auch in allen Bereichen möglichst schnell zufriedenzustellen. Vergessen Sie zudem nicht, Ihre Inhalte ebenfalls über soziale Netzwerke zu verbreiten. Springen Ihre (potenziellen) Kunden auf jene vielleicht besonders an, ergibt sich ein immenses Potenzial in Sachen Reichweite und Suchmaschinenoptimierung.

Sobald Sie wissen, welche Themen und Formate gut funktionieren, fokussieren Sie diese für weitere Aktivitäten!

Durch die Berücksichtigung dieser „einfachen“ Grundsätze erhalten Sie eine mehr als solide Content Marketing-Basis, die Ihnen einen effizienten Einstieg ermöglichen sollte. Für weitere Informationen zum Online Marketing und allgemeine Tipps rund um das erfolgreiche Startup, melden Sie sich gerne direkt zum Newsletter der Gesellschaft für Arbeitsmethodik e.V. an!

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