Gut zu Wissen: CRM und Tracking Software, Teil 1

Eine effektive und nicht zuletzt möglichst ökonomische Verkaufsförderung von Waren oder Dienstleistungen ist heute ein erheblich schwereres Unterfangen als noch vor zehn, 20 oder gar 30 Jahren. Die Digitalisierung schreitet in immer mehr Bereichen des privaten sowie geschäftlichen Lebens unaufhaltsam voran. Menschen erhalten im Web die Möglichkeit, zu jedem Zeitpunkt praktisch alles zu kaufen oder zu erreichen, was sie zur Lösung spezifischer Herausforderungen bzw. zur Erfüllung entsprechender Bedürfnisse benötigen. Dabei reagieren (potenzielle) Kunden kaum noch auf mehr oder weniger platte Werbebotschaften. Lange bevor der Erwerb einer konkreten Leistung in Erwägung gezogen wird, informiert man sich zumeist online hinreichend.

Infolge dieser Entwicklungen können Sie mit Ihrem Unternehmen – egal, ob B2C oder B2B – langfristig nur konkurrenzfähig bleiben, wenn Sie (etwaigen) Abnehmern die Möglichkeit geben, Ihre Produkte bzw. Dienstleistungen über das Internet zu kaufen und genau auf deren Informationswunsch sowie generelle Voraussetzungen ausgerichtetes Online Marketing mit echtem Alleinstellungspotenzial betreiben. Die Relevanz des letztgenannten Faktors wächst, je mehr Unternehmen vollumfänglich auf den „Online-Zug“ aufspringen. Darüber hinaus wird es immer schwieriger, derartige Vorgänge vollkommen manuell zu vollziehen, womit auch die Wichtigkeit spezialisierter Software zunimmt. Wie sich Customer-Relationship-Management (CRM) sowie Tracking und betreffende Software-Lösungen in diesem Kontext eingliedern, lesen Sie im neuen Artikel der Gesellschaft für Arbeitsmethodik e.V.

Was ist Internet-Tracking-Software?

Internet-Tracking beschreibt vereinfacht ausgedrückt die umfassende Verfolgung von Nutzern einer Website oder auch Social-Media-Kanälen. Hierbei wird spezifische Software verwendet, um das Verhalten dieser User zu analysieren. Marketer erhalten dabei unter anderem Erkenntnisse zu folgenden Sachverhalten:

  • Es ist ersichtlich, über welche Quelle Besucher auf die Webpräsenz gelangen – beispielsweise via Google, eine bezahlte Werbekampagne, den direkten Seitenaufruf oder soziale Netzwerke, wie Facebook, Instagram etc.
  • Internet-Tracking-Software zeigt, wie sich User auf einer Webpräsenz bewegen.
  • Sie legt über die Seitenaufrufe indirekt dar, welche Inhalte für Besucher besonders interessant sind.
  • Sie verdeutlicht, auf welchen Seiten die meisten Abbrüche erfolgen.
  • Außerdem zeigt sie mitunter, welche Umsätze mit welchen Waren oder Dienstleistungen generiert wurden.
  • Es wird mittels Tracking-Programmen ebenfalls ermöglicht, Daten zu Werbekampagnen abzurufen und einzusehen, wie jene zum Umsatz beigetragen haben.

Aus all den aggregierten Daten lassen sich unter anderem Urteile darüber fällen, welche Teile der Marketing-Strategie optimiert werden müssen. Eine solche Abfolge von Beobachtung, Auswertung und Anpassung ist nicht nur sehr hilfreich, sondern faktisch eine wesentliche Prämisse für rundum erfolgreiches Online Marketing. Denn ohne ein hinreichendes Controlling können zum einen weder Erfolge noch Misserfolge effizient erfasst werden, wodurch Marketing-Aktivitäten erhebliche Streuverluste erleiden und mitunter ganz ins Leere laufen. Zum anderen ist es ohne Tracking-Maßnahmen kaum möglich, auf Veränderungen im Kunden- bzw. Interessentenverhalten zu reagieren, womit gegebenenfalls wiederum zuvor genannte und weitere Nachteile einhergehen.

Was ist Customer-Relationship-Management Software?

Unter Customer-Relationship-Management, zu Deutsch „Kundenbeziehungsorganisation“, ist grundsätzlich der unternehmerische Ansatz zu verstehen, die Beziehung zu Kunden nicht dem Zufall zu überlassen. Das Hauptziel ist immer einen möglichst individuellen Service sowie eine persönliche Kommunikation zu ermöglichen. Das ist insbesondere in größeren Betrieben nur mithilfe eines spezialisierten CRM-Programms möglich. Aber auch kleinere Betriebe profitieren von derartigen Software-Lösungen, da sie ihre Customer-Relation-Maßnahmen damit homogener gestalten können. Das Programm ist zum einen bei rein administrativen Tätigkeiten, wie beispielsweise der Speicherung von Kontaktdaten und Adressen, behilflich, kann aber – je nach Software – auch weitere Aufgaben übernehmen. Zu den typischen Funktionen eines CRM-Systems zählen folgende:
  • Die Pflege von Stammdaten, wie Namen, Kontaktinformationen und Anschriften.
  • Das Abspeichern einer Kontakthistorie.
  • Die Kundenselektion, sprich die Filterung nach Kriterien, wie Region, Branche oder Umsatz.
  • Das Management kundenspezifischer Dokumente.
  • Die Verwaltung von Aufgaben und Vorgängen bei Projekten.
  • Die Möglichkeit zur Verwaltung von Terminen bzw. ein Kalender.

Fortsetzung des Artikels in Teil 2

Scroll to Top