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GfA e.V. - Gesellschaft für Arbeitsmethodik und Lebensgestaltung

Gut zu Wissen: Der Podcast als Instrument des Online Marketings, Teil 2

Was wird benötigt, um einen Podcast zu erstellen und welche sind die wichtigsten Podcast-Plattformen/-Kanäle? 

Podcasts sind auch deshalb als Marketing-Instrument attraktiv, da sie mit relativ wenig Aufwand erstellt werden können. Im Grunde benötigen Sie nur ein Thema, beispielsweise im Kontext der Schaffung von Barrierefreiheit einen Blog-Artikel, ein Mikrofon, bei einem Video-Podcast eine Kamera, eine Software zur Aufzeichnung und einen Host. Das Mikrofon nimmt beim Podcast – egal, ob in reinem Audioformat oder als Video – immer eine besonders wichtige Rolle ein. Denn Podcasts sind in erster Linie ein auditives Medium. Demzufolge sollten Sie unbedingt auf eine gute Tonqualität achten.

Sobald die erste Episode fertig ist, benötigen Sie einen Host, um jene auch wirklich an Ihre Zielgruppe bringen zu können. Der Host sorgt unter anderem für die automatisierte Generierung des RSS-Feeds. Der RSS-Feed wird über die verschiedenen Kanäle, auf denen Ihr Podcast abspielbar sein soll, eingereicht und dann in Form einer E-Mail oder einer Push-Nachricht direkt an die Rezipienten geleitet. Sehr attraktiv sind Podcast-Hoster, welche gleich mehrere Kanäle beliefern. Libsyn oder Podcaster sind besonders beliebt, da hier mit iTunes und Spotify zwei der höchst frequentierten Plattformen bedacht werden. Das sind die derzeit wichtigsten Podcast-Hoster:

  • Libsyn
  • Buzzsprout
  • Captivate
  • Transistor
  • Simplecast
  • Podbean
  • Castos
  • Podcaster

Neben externen Hostern können Sie Ihre Podcasts auch vollkommen eigenständig verwalten. Das geschieht dann in der Regel über den Webspace Ihrer Internetseite und mithilfe eines Content-Management-Systems, wie zum Beispiel WordPress.

Podcasts werden mittlerweile verstärkt über YouTube verbreitet 

YouTube ist inzwischen tatsächlich einer der Hauptkanäle für das Hören(/Schauen) von Podcasts. Die enorme Zunahme derartiger Angebote auf YouTube liegt insbesondere in der generell enormen Popularität der Video-Plattform begründet. YouTube gilt nicht nur als der am meisten frequentierte Hoster für audiovisuelle Formate weltweit, sondern ebenso als zweitgrößte Suchmaschine neben Google. Darüber hinaus bietet YouTube einige Vorteile gegenüber klassischen Podcast-Hostern.

Spotify und Co. halten ein riesiges Angebot an Podcasts bereit. Interaktionsmöglichkeiten und Formatvielfalt wie bei YouTube gibt es dort jedoch nicht. Heute kann YouTube mehr als zwei Milliarden monatlich aktive User verzeichnen und ist unter seinen Voraussetzungen nicht nur eine der größten Suchmaschinen (für Video-Inhalte), sondern zudem eines der global populärsten sozialen Netzwerke. Jeder, der hier Content platziert, bekommt die Möglichkeit, ein internationales Publikum zu erreichen und kann damit von einem tendenziell enormen Reichweite-Push profitieren. Spotify hat im Vergleich zu YouTube mit rund 200 Millionen monatlichen Nutzern weltweit deutlich weniger Potenzial.

Zudem ergeben sich ganz andere Möglichkeiten, Podcasts auszurichten als bei vielen klassischen Hostern. So können Sie über die Untertitelungsfunktion das Ausspielen von Content in gleich mehreren Sprachen gleichzeitig erreichen. Beispielsweise erhalten Sie demzufolge die Möglichkeit, deutsche Podcasts und damit Ihre Waren oder Dienstleistungen einem internationalen Publikum zugänglich zu machen bzw. anzupreisen. Zusätzlich zur hohen Reichweite gibt es jede Menge Platz für Kreativität: Die Einbringung visueller Eindrücke, wie Produktbilder, oder die Vornahme von Stückelungen längerer Formate in kurze Audio-Schnipsel für bestimmte Kampagnen sind nur zwei der vielfältigen Optionen. YouTube bietet außerdem einen Werbevorteil gegenüber anderen Hostern für Audio-Formate. Hier erhalten Sie nämlich ebenfalls die Chance, durch die Einbindung Ihrer Podcasts bzw. Links zu diesen in Werbeanzeigen, welche im Kontext ähnlicher Inhalte geschaltet werden, zusätzliche Interessenten sowie letztendlich Kunden zu gewinnen – und das weitgehend automatisiert.

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