Gut zu wissen: Influencer Marketing Teil 2

Influencer Marketing birgt bei all seinen Herausforderungen enorme Chancen

Die zuletzt genannten eventuellen Nachteile sollten Sie keineswegs abschrecken, sondern vielmehr verdeutlichen, wie wichtig eine fein ausgearbeitete Influencer-Strategie ist. Es gilt hier insbesondere die eigene Zielgruppe sowie deren Customer Journey im Blick zu haben und zu behalten. So sollten Sie verinnerlichen, dass sämtliche Anstrengungen ihre angedachte Wirkung verfehlen, wenn Sie Ihre (potenziellen) Kunden damit nicht genau zu den richtigen Punkten des Kaufprozesses und in passender Ausprägung abholen. Ferner wird sich Ihre Zielgruppe wahrscheinlich mit der Zeit verändern, womit auch Sie eine entsprechende Genese in Ihrem Meinungsmacher-Marketing durchlaufen müssen. Gelingt es Ihnen, diese und alle weiteren relevanten Faktoren optimal zu berücksichtigen, profitieren Sie nicht nur von höchst authentischen, glaubwürdigen Inhalten mit viel Potenzial zur Stützung des Brand Buildings und Community Buildings, sondern tatsächlich noch von zahlreichen weiteren Vorzügen.

So produzieren Meinungsmacher ihre Inhalte in der Regel selbst. Das bedeutet, Sie können sich weitgehend anderen Aufgaben zuwenden – müssen dem Fürsprecher dafür jedoch ein präzises Briefing mit sämtlichen Kriterien, die im Zuge Ihrer Influencer-Marketing-Kampagne eingehalten werden sollen, bereitstellen. Dabei dürfen Sie den Meinungsmacher in seiner persönlichen Kreativität nicht zu sehr einschränken. Erstens kann nur dann wirklich authentischer Content entstehen, zweitens weiß jener am besten, wie eine Leistung innerhalb seiner Community optimal darzustellen ist. Demzufolge erhalten Sie mittels Meinungsmacher-Marketing die Gelegenheit, sehr effizient hochwertigen und zielgruppengerechten Content produzieren zu lassen.

Des Weiteren können Sie wie in fast jeder anderen Disziplin des Online Marketings auch bei Influencer-Maßnahmen Erfolge bzw. Misserfolge sehr genau messen. Die zugrunde liegenden KPIs sind von reiner Brand Awareness, wie beispielsweise Reichweiten-, Impressions- bzw. Unique-View-Bestimmungen, bis hin zu konkreten Absatzzahlen definierbar. Im Grunde können Sie alle gängigen Tracking- und Monitoring-Methoden ebenfalls auf das Meinungsmacher-Marketing übertragen. Das funktioniert jedoch nur unter der Prämisse des Vorhandenseins klarer Ziele.

Influencer-Maßnahmen sind faktisch nicht nur zur direkten Kundengewinnung einsetzbar, sondern zum Beispiel ebenfalls im Reputations-Management. Es ist möglich, mithilfe von anerkannten Meinungsmachern negativer Publicity und/oder nachteiligen Produktbewertungen entgegenzuwirken. Nehmen wir das Beispiel einer unvorteilhaften Bewertung: Hier kann durch die hohe Anerkennung und die Authentizität eines Fürsprechers über einen eigenen Produkttest die Auffassung der Zielgruppe praktisch komplett umgestimmt werden, sodass negative Aussagen (bestenfalls) einen großenTeil ihrer Wirkung verlieren.

Wir von der Gesellschaft für Arbeitsmethodik e.V. sind der Meinung, dass es sich unter diesen Voraussetzungen durchaus lohnt, die Herausforderungen des Influencer Marketings anzunehmen.

Soviel für heute. Ich hoffe, es hat Ihnen gefallen. Im großen Netzwerk der Gesellschaft für Arbeitsmethodik e.V. finden Sie Masterminds, die Sie bei Ihrer Entwicklung unterstützen.

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