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GfA e.V. - Gesellschaft für Arbeitsmethodik und Lebensgestaltung

Gut zu wissen: Infografiken im Online Marketing, Teil 2

Softwaretools im Überblick

 

Die Bandbreite der Softwaretools zur Erstellung von Infografiken ist groß. Die Gesellschaft für Arbeitsmethodik e.V. hat sich einige Tools genauer angeschaut. Die Basistools sind ideal für Start-Ups, die aus Kostengründen nicht jede Marketingaktivität an Agenturen outsourcen. Viele Softwaretools sind intuitiv in der Anwendung und für alle geeignet, die neu in die Thematik einsteigen möchten.

 

Datenvisualisierungen gelingen mit Infogr.am auch ungeübten Usern. Charts und Diagramme sind aus mehr als 30 Templates auswählbar. Eigene Kreationen sind ebenfalls möglich. Design-Elemente wie Icons, Grafiken, Diagramme, Landkarten, Texte und Videos lassen sich unkompliziert platzieren. Eigenes Zahlenmaterial wird über Excel- und CSV-Dateien in die Anwendung importiert. Die kostenlose Basis-Variante ist ideal, um sich einen Überblick über Infogr.am zu verschaffen. Die fertigen Infografiken lassen sich in der kostenfreien Version jedoch nur online teilen. Wer die Grafiken speichern möchte und in Blogbeiträge, Printmedien oder auf Websites einbinden möchte, sollte auf die kostenpflichtige Version setzen. Kostenpflichtige Accounts erhalten mehr Datenvolumen, zusätzliche Funktionen und eine größere Auswahl an grafischen Elementen.

 

Piktochart überzeugt mit der unkomplizierten Bedienung. Via Drag-and-drop lassen sich grafische Elemente, Bildausschnitte, Texte und Hintergründe schnell platzieren. Fertige Infografiken lassen sich in verschiedenen Formaten speichern und direkt aus der Anwendung in sozialen Medien teilen. Jeder, der einen kostenfreien Nutzeraccount anlegt, kann eigene Daten importieren und Fotos hochladen. Praktisch ist der erweiterte Funktionsumfang bei der Erstellung von druckfähigen Dokumenten und Präsentationen. Neben dem kostenfreien Basis-Account stehen Abo-Pakete mit unterschiedlichem Funktionsumfang zur Verfügung.

 

Manchmal ist weniger mehr. Dieses Prinzip lässt sich mit Visme optimal umsetzen. Die Anwendung fügt Text zu Bildern hinzu. Animierte Werbebanner lassen sich mit dem Tool ebenfalls erstellen. Hilfreiche Video-Tutorials halten wertvolle Tipps für eine gelungene Präsentationserstellung bereit. Viele erfolgreiche Konzerne wie Daimler, IBM oder Dell setzen auf Visme. In der Basisversion sind Grafikgestaltung, Datenimporte und der Datenexport im JPG- oder PNG-Format möglich. Wer schon einmal mit Grafikprogrammen gearbeitet hat, kommt mit Visme auf Anhieb zurecht. Mit einem kostenpflichtigen Account stehen zusätzliche Gestaltungsmöglichkeiten zur Verfügung.

 

Die Anwendung easel.ly hält im kostenfreien Basis-Account viele Templates für die Gestaltung ansprechender Infografiken bereit. Der Vorteil von Templates: Schnell und unkompliziert sind die Daten in der Grafik über Drag-and-drop platziert. Für alle, die eigene Kreationen erstellen möchten, gibt es zusätzliche Gestaltungsmöglichkeiten mit individuellen Hintergründen, Charts, Icons und grafischen Elementen. Die Einbindung in Websites und die Verteilung über Social Media ist direkt aus dem Tool möglich. Datenimporte aus Excel sind leider nicht möglich. Wer mehr Gestaltungsmöglichkeiten nutzen möchte, kann ein günstiges Pro-Abo abschließen.

 

Canva gehört zu den beliebtesten Tools. Individuelle Ideen sind mit Canva unkompliziert umsetzbar. Canva ist nicht nur ein einfaches Software-Tool, sondern eine umfangreiche Grafikdesign-Plattform. Sämtliche Bildbearbeitungs- und Publishing-Tools werden in einem Paket angeboten. Dank der Benutzerfreundlichkeit ist ansprechendes Grafik-Design auch für Laien umsetzbar. Sämtliche Templates sind social-Media-tauglich. Elemente lassen sich per Drag-and-drop unkompliziert platzieren und ausrichten. Der kostenfreie Basis-Account ist für gemeinnützige Organisationen, Einzelpersonen und kleine Gruppen kostenfrei. Für Unternehmen gibt es einen kostenpflichtigen Account für 27 Euro monatlich mit erweitertem Funktionsumfang.

 

Mit der Online-Plattform Tableu Public von Windows sind kostenfreie Datenvisualisierungen möglich. User strukturieren mit dem Dienst komplexe Daten. Millionen Anwenderinnen und Anwender weltweit sind Teil der Tableu Public Community. Mehr als drei Millionen Datenvisualierungen sind eine wertvolle Inspiration für eigene Kreationen. Jeder kann sich die veröffentlichten Infografiken auf Tableu Public anschauen. Somit bietet die Plattform einen praktischen Marketingeffekt. Die Software eignet sich für User, die bereits Erfahrung in der Erstellung von Infografiken gesammelt haben. Für die Visualisierung umfangreicher Datenbestände und umfangreicher Analysen eignet sich die kostenpflichtige Anwendung Tableu Desktop.

 

Wer auf Understatement setzt und dezent gestaltete Infografiken mag, sollte sich Adioma genauer anschauen. Knallige Farben und auffällige Buttons sucht man vergebens. Stattdessen lassen Piktogramme und dezente Farbkombinationen die Botschaft der Infografik in den Vordergrund treten. Hilfreich sind die Youtube-Tutorials und Gestaltungsbeispiele auf der Website. Templates und Icons sind in der Datenbank recherchierbar. Die Infografiken sind in den Formaten PDF, PPT und SVG exportierbar. Nach der kostenfreien Testversion von einer Woche fallen Abogebühren von 39 US-Dollar pro Monat an.

 

Google Databoard ist ein vielseitiges Online-Tool für intuitive und übersichtliche Infografiken nach dem Baukastenprinzip. Der kostenlose Dienst bietet einen Zugriff auf ein großes Archiv von Forschungsstudien unterschiedlicher Branchen. Ausgewählte Daten werden mit Hilfe des Tools schnell in eine übersichtliche Grafik umgewandelt. Passende Statistiken und Infografiken für Präsentationen sind schnell erstellt. Eigene Daten können nicht importiert werden.

 

Prägnante und informative Videoclips im Infografik-Stil erstellen Sie mit Biteable ohne großen Zeitaufwand. Der Dienst bietet hochwertige Templates, die individualisiert werden können. Die fertigen Videos lassen sich mit wenigen Klicks in den sozialen Medien teilen oder auf der Unternehmenswebsite einbinden. Mit der kostenfreien Basisvariante lassen sich zehn Video-Projekte anlegen. Der kostenpflichtige Account erlaubt die Erstellung beliebig vieler Videos. Mehr als 7 Millionen Menschen nutzen das Video-Tool bisher.

 

Wer sich mit Bildbearbeitungsprogrammen auskennt, kann Infografiken direkt mit Adobe Illustrator oder Adobe Indesign erstellen. Bei dieser Variante bleibt der größtmögliche Gestaltungsspielraum. Es besteht die Möglichkeit, vorstrukturierte Daten aus Excel zu importieren. Besonders interessant ist das relativ neue Kreativtool Adobe Spark. Innerhalb von wenigen Minuten erstellen Sie individuelle Grafiken für Social-Media-Posts und Webstorys. Zum Funktionsumfang gehören die Möglichkeit, Videocontent und responsive Websites im Magazin-Style zu kreieren. Das klappt dank des breiten Template-Angebots innerhalb von wenigen Minuten. Mit nur einem Knopfdruck teilen Sie die zuvor erstellten Inhalte. Die Anwendung gibt es auch als App. Für Abonnentinnen und Abonnenten der Adobe Creative Cloud ist die Nutzung von Adobe Spark ohne Aufpreis möglich.

Mit den Software-Tools ist die kreative Umsetzung ansprechender Infografiken problemlos möglich. Dank der intuitiven Struktur ist die Anwendung meist selbsterklärend. Für umfangreiche Projekte und Grafiken mit einem hohen Maß an Individualität ist die Zusammenarbeit mit einer Grafikagentur optimal. Eine tolle Inspiration für einzigartige Infografiken bietet die Website der Grafikerin und Illustratorin Mo Büdinger. In ihrem eigenen Kreativbüro entwickelt Sie ansprechende Infografiken und Illustrationen mit Mehrwert. Auf Pinterest finden Interessierte weiter Inspirationen, wie Infografiken für Social-Media-Kampagnen aufbereitet werden können.

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