Gut zu Wissen: Instagram als Marketing-Instrument, Teil 2

Influencer als Marketing-Instrument auf Instagram 

Alternativ können Sie sich ebenfalls dafür entscheiden, gar nicht selbst zu werben. Sie beauftragen stattdessen einen „Influencer“, entsprechenden Einfluss auf seine Follower zu nehmen. Influencer ist im Prinzip jedes Instagram-Mitglied, das zahlreiche Follower hat, zu Ihrem Profil passt und bereit ist, mit Ihnen zusammenzuarbeiten. Sie werden zu Markenbotschaftern. Die Kosten für die Dienste der Influencer sind stark schwankend. Teilweise möchten diese beispielsweise nur das Produkt behalten, was Sie ihnen zur Verfügung stellen. Andere Influencer werden hingegen von richtigen Agenturen vertreten. Wir haben bereits einen zweiteiligen Artikel über Influencer-Marketing verfasst, den wir Ihnen empfehlen, wenn Sie diese Option nutzen möchten.

Tipps für das Online-Marketing auf Instagram mit einer eigenen Seite 

– Das richtige Hashtag finden: Instagram schlägt Ihnen selbst einige Möglichkeiten beliebter Hashtags vor. Apps wie Tag O’Matic leisten ähnliche Dienste.

– Geo-Tags als lokales Unternehmen nutzen: Geo-Tags sind Hashtags mit einer Ortsangabe wie z.B. Berlin-Mitte. Als lokales Unternehmen werden Sie mit diesen Geo-Tags deutlich häufiger sowie leichter von für Sie relevanten Nutzern gefunden.

– Posten Sie immer wieder auch Bilder und Videos von Menschen mit Gesichtern. Diese Posts werden fast 40 Prozent häufiger „gelikt“ als solche Beiträge ohne Gesicht.

– Posten Sie nicht zu viel. Zwei Beiträge täglich gelten als das Maximum.

– Veröffentlichten Sie kreative Inhalte. Instagram stellt beispielsweise bereits einige Filter und sonstige Bildbearbeitungsmöglichkeiten für Fotos und Videos zur Verfügung.

– Nutzen Sie Instrumente wie die Fragesticker, um intelligent mit Ihren Followern zu kommunizieren und zu werben. Stellen Sie als Videospielfirma beispielsweise die Frage, welches Game Ihre Follower am Wochenende spielen werden.

– Nutzen Sie User-Content: Wenn Sie wachsen, werden Anwender auf Sie aufmerksam und Content erzeugen, der für Sie nützlich ist. Bitten Sie um Erlaubnis und teilen Sie solche Posts über Ihre Seite.

– Füllen Sie die „Bio“ Ihrer Seite komplett aus. Dies ist übrigens der einzige Ort, wo Sie Links setzen können – beispielsweise auf Ihre Homepage oder Ihren Blog.

– Verlinken Sie Ihren Instagram-Account auf allen anderen Ihrer Webpräsenzen und Social-Media-Konten.

– Setzen Sie Ihre Hashtags nach Möglichkeit stets in die Bild- und Videounterschriften und nicht in einen ersten Kommentar. Dies führt bei Nutzern oft zu Ablehnung.

– Folgen Sie Ihrer Konkurrenz. Lernen Sie von deren Stärken und Schwächen.

Einige letzte Gedanken 

Um mit Instagram erfolgreich Online-Marketing zu betreiben, müssen Sie es ernstnehmen. Planen Sie deshalb Content-Veröffentlichungen und bereiten Sie Ihre Inhalte professionell auf. Schnappschüsse kommen beispielsweise manchmal gut an, aber längst nicht immer. Spammen Sie keine Kommentare anderer Posts mit Werbung voll, sondern hinterlassen Sie hier Beiträge mit Mehrwert. Engagieren Sie sich wie ein normaler Nutzer. Keinesfalls sollten Sie zudem Bot Apps nutzen, die automatisch für Sie posten und Beiträge schreiben. Diese Programme sind so schlecht, dass sie viel zu leicht enttarnt werden können.

Erliegen Sie zudem nicht der Versuchung, sich am „Follow-Unfollow“-Spiel zu beteiligen. Es gibt Unternehmen, die Nutzern folgen, weil diese zumeist aus Neugier zurückfolgen. Passiert dies, hören die Firmen wieder mit dem Folgen auf („unfollow“). Wer dies tut, wird schnell in einem sehr schlechten Licht betrachtet.

Und grundsätzlich gilt stets: Sie müssen Geduld haben. Ihre Instagram-Präsenz muss organisch wachsen. Erfolge stellen sich nicht über Nacht ein.

Soviel für heute. Ich hoffe, es hat Ihnen gefallen. Im großen Netzwerk der Gesellschaft für Arbeitsmethodik e.V. finden Sie Masterminds, die Sie bei Ihrer Entwicklung unterstützen.

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