Gut zu Wissen: KPIs – Teil 2

Conversion Rate

Eine Conversion beschreibt die Führung eines Webnutzers von einem Status in einen neuen. So können Sie zum Beispiel über eine Call-To-Action eine bestimmte Aktion, wie die Anmeldung zu einem Newsletter, forcieren und so einen Besucher Ihrer Internetpräsenz zu einem Lead machen. Conversions können vielfältige Ausprägungen haben – Ziel ist es immer, diese möglichst erfolgreich zu vollziehen. Eine hohe Conversion Rate ist also generell wünschenswert. Die Conversion Rate gilt heute als einer der wichtigsten KPIs überhaupt. Sie ist ebenfalls auf anderen Gebieten des Online Marketings höchst relevant, sprich in Social Media, E-Mail und E-Commerce.

ROI

Das Kürzel ROI beschreibt den Begriff “Return on Investment”. Über diesen wird das Verhältnis zwischen aufgewendeten Finanzen für eine Marketing-Maßnahme zu deren darauffolgendem bzw. damit zusammenhängendem Umsatz dargestellt.

Verweildauer

Die Verweildauer einzelner Pages, also die Zeit, die User auf diesen konkret verbringen, ist ebenfalls ein oft sehr wichtiger KPI im Online Marketing. Halten sich Besucher lange auf einer Page auf, spricht das unter anderem für deren Qualität sowie eine hohe Relevanz des Inhalts für die jeweilige Zielgruppe.

Zentrale KPIs für Social Media

Kontakte

Die grundsätzliche Intention des KPIs „Kontakte“ ist denkbar einfach: Es wird zum Beispiel betrachtet, wie groß die eigene Follower-Basis ist, wodurch wiederum Schlüsse auf die Wahrscheinlichkeit, weiterempfohlen zu werden, möglich sind. Die Anzahl der Kontakte kann alleine gestellt jedoch kaum aussagekräftig sein, da sie nicht differenziert, ob jene regelmäßig aktiv sind oder nicht bzw. wie es um deren tatsächlichen Mehrwert bestellt ist. Hier haben wir ein sehr gutes Beispiel dafür, dass KPIs oft erst in Kombination wirklich sinnvoll sind.

Follower-Entwicklung

Das Wachstum Ihrer Follower kann Ihnen Aufschluss darüber geben, ob Ihre Aktivitäten im Social Web generell in die richtige Richtung verlaufen.

Retweets

Die sogenannte Retweet Rate sollten Sie praktischerweise zusammen mit der Kontaktanzahl betrachten. Sie zeigt dann, wie viele Ihrer Kontakte Ihre Beiträge tatsächlich weiterverbreiten.

Antwortrate

Bei der Antwortrate oder dem Antwortvolumen geht es primär um die Reaktionen auf einen Ihrer Posts. Shares, die bereits unter den Retweets erfasst werden, sind hier nicht berücksichtigt. Im Fokus stehen Kommentare. Die zentralen Fragen sind: Wie viele Posts werden kommentiert und wie verhält sich die Zahl kommentierten Beiträgen zu Posts ohne Kommentare? Des Weiteren kann/sollte ermittelt werden, wie viele Kommentare ein Beitrag im Durchschnitt sammelt.

Zentrale KPIs für E-Mail-Marketing

Abonnenten

Dieser KPI betrifft die Menschen, die Sie regelmäßig über Ihre E-Mail-Marketing-Maßnahmen erreichen. Er kann jedoch keine Aussage darüber treffen, welche Ihrer Aktivitäten wirklich angenommen werden bzw. ob diese überhaupt Interaktion hervorrufen. Um letzteres zu klären, können Sie wiederum die Conversion Rate heranziehen.

Delivery Rate

Unter der Delivery Rate fassen Sie die Gesamtzahl der versendeten E-Mails und stellen diese den wirklich übermittelten Mails gegenüber.

Öffnungsrate

Mit der Öffnungsrate erhalten Sie schon etwas genaueren Aufschluss darüber, welchen Anklang Ihre Maßnahmen wirklich finden. Sie zeigt an, wie viele der zugestellten E-Mails von den Empfängern geöffnet werden.

Klickrate

Noch etwas weiter ins Detail als die Öffnungsrate geht die Klickrate. Dieser KPI ist in der Regel von besonderem Interesse, denn er zeigt an, wie viele Empfänger einer E-Mail diese nicht nur öffnen, sondern ebenfalls auf darin enthaltene Links klicken, also tatsächlich interagieren. Ist Ihre Klickrate hoch, können Sie sich sicher sein, dass die jeweilige E-Mail-Marketing-Maßnahme richtig ausgerichtet ist.

Zentrale KPIs im E-Commerce

Verkaufswert und Stückzahl

Im E-Commerce ist es oft sinnvoll, genau zu beobachten, wie viele Teile ein Kunde im Rahmen einer Bestellung ordert sowie festzuhalten, wie viel Geld jener für diese ausgibt. Dadurch sind unter anderem Rückschlüsse auf die Effektivität der mit dem Kauf verbundenen Marketing-Maßnahmen möglich.

Cost per Order

Der KPI “Cost per Order” verrät Ihnen, wie viel Geld im Marketing hinter einer Bestellung, die aus dieser Maßnahme resultiert, steckt. Sie lässt unter anderem erkennen, ob sich der Aufwand letztendlich wirklich lohnt.

Orders per Visitor

 Als Betreiber eines Onlineshops möchten Sie in der Regel genau wissen, wie viele Bestellungen Besucher Ihrer E-Commerce-Lösung insgesamt, im Jahr oder im Monat tätigen. Der KPI “Orders per Visitors” hilft Ihnen an dieser Stelle weiter. Die Ergebnisse geben Ihnen unter anderem Hinweise, welche Marketing-Maßnahmen über einen längeren Zeitraum besonders zuträglich waren. In der nächsten Folgen beschäftigen wir uns mit CRM und Tracking Software.

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