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GfA e.V. - Gesellschaft für Arbeitsmethodik und Lebensgestaltung

Gut zu Wissen: „Vimeo als Online Marketing Instrument“ 1

In einem unserer letzten Beiträge haben wir  bereits über YouTube (YT) als Instrument im Online Marketing gesprochen. Heute ergänzen wir unseren Einblick in das Thema Videokommunikation mit einem Beitrag zum Portal Vimeo. Was unterscheidet die beiden Videoplattformen? Welche Vor- und Nachteile gibt es?

In einem der  letzten Beiträge der Gesellschaft für Arbeitsmethodik e.V. haben wir schon festgestellt, dass die Mehrzahl der Webnutzer regelmäßig online Videos ansieht. Somit sicherlich auch Ihre Zielgruppe. Mehr und mehr sind Videos in den letzten Jahren somit zum essentiellen Bestandteil der sogenannten Customer Journey, der Kundenreise, geworden. Anders als noch vor einigen Jahren, müssen Unternehmen und Startups ihren Kunden aber immer ansprechendere und spannendere Inhalte anbieten, um mit ihrer Online Marketing Strategie erfolgreich zu sein. Auch im Bereich der Videokommunikation wird immer mehr Professionalität erwartet, zumindest wenn es um Image- oder allgemeine Werbevideos geht und nicht um einfache Instagram Story-Formate. Bewegte Werbebotschaften dürfen nicht mehr platt sein oder gekünstelt wirken. Stattdessen werden diese in schicken Filmen mit Message und Mehrwert verpackt, das beworbene Produkt tritt oftmals eher unterschwellig in Erscheinung.

Das führt auch dazu, dass Marketingabteilungen größerer Unternehmen immer mehr Budget für das Video Marketing bereitstellen oder Video-Kompetenz sogar in der eigenen Abteilung verstärkt ausbauen. Aber keine Sorge: Auch bei geringem Budget ist es für Startups und Einsteiger möglich, hochwertiges Videomaterial durch entsprechende Dienstleister erstellen zu lassen. 

Doch auch das professionellste Video hilft nichts, wenn es von niemandem gesehen wird. Videoplattformen sind die Grundlage zur Bereitstellung von Bewegtbild-Inhalten im World Wide Web und die beste Lösung zur weiteren Einbindung und Verteilung. Der Vorteil der Plattformen generell ist, dass diese sich für einen darum kümmern, dass die Videoinhalte auf ganz verschiedenen Geräten, mobil oder am Desktop-PC, sowie mit unterschiedlich guten Internetverbindungen und in verschiedenen Qualitätsstufen angesehen werden können, ohne dass Sie zahlreiche Video-Varianten zur Verfügung stellen müssen. 

So funktioniert das Videoportal

Vimeo wurde Ende 2004 in New York, USA, gegründet und ist damit sogar ein paar Monate älter als die Konkurrenzplattform. Entwickelt wurde das Portal von einer Gruppe von Filmemachern, die einen neuen Weg suchten, ihre Werke mit der Öffentlichkeit zu teilen. Schon hier unterscheidet und positioniert sich die Videoplattform somit deutlich anders. Während bei YT viele Inhalte von Amateuren, Gamern oder Hobby-Vloggern zu finden sind, findet man auf der Videoplattform fast ausschließlich künstlerisch hochwertige, professionelle Videos wie Musikvideos, Kurzfilme oder Reportagen. Das Unternehmen fördert seit jeher Technologien, die das Zuschauererlebnis verbessern und war das erste Videoportal, dass HD für alle Nutzer unterstützte.

Wer lediglich Inhalte anschauen möchte, muss sich nicht anmelden. Um aktiv in der Community teilzunehmen, ist eine einfache Registrierung notwendig. 

Möchte man auch eigene Videos hochladen, gerät man in der Standard-Mitgliedschaft schnell an die Grenzen. Pro Woche können Inhalte mit maximal 500 MB hochgeladen werden, maximal stehen 5 GB Gesamtspeicher zur Verfügung sowie einfache Features und Funktionalitäten. Wer mehr möchte, muss eine kostenpflichtige Mitgliedschaft abschließen. Das Unternehmen setzt hier auf ein gestaffeltes Preismodell – Plus, Pro, Business, Premium – zwischen 6 und 70 Euro pro Monat. Zur Verfügung stehen dann mehr Speicherkapazitäten, die Möglichkeiten mehrerer Teammitglieder sowie zahlreiche Features und Optionen. 

Im Gegensatz zu YT setzt die Videoplattform zudem auf strengere und anspruchsvollere Community- und Video-Leitlinien. Hier wird klar zum respektvollen Miteinander, konstruktiven Feedback und anständigem Benehmen aufgefordert. Spam zum Beispiel durch Massenkommentare oder automatisch hochgeladene Videos wird kategorisch abgelehnt. Die Video-Richtlinien sehen vor, dass nur Videos hochgeladen werden dürfen, die man selbst erstellt hat oder an denen man maßgeblich beteiligt war. Eine Ausnahme besteht hier für Nutzer mit Pro- oder Business-Mitgliedschaft: Sie dürfen auch fremde Videos hochladen, solange sie über die erforderlichen Rechte und Berechtigungen verfügen, was insbesondere für kommerzielle Nutzer wichtig ist.

Generell gelten aber für kommerzielle Nutzer einige Einschränkungen. Zum Hochladen gewerblicher oder unternehmerischer Inhalte ist eine Pro-, Business- oder Premium-Mitgliedschaft erforderlich. Eine Ausnahmeregelung besteht allerdings für unabhängige Produktionsfirmen, Künstler oder gemeinnützige Organisationen, die vom Unternehmen gefördert werden. Ansonsten sind kommerzielle Videos strikt untersagt. 

Auch andere Inhaltstypen schließt die Videoplattform ganz aus: Raubkopien, Pornografie, diskriminierende Inhalte, Darstellung von Gewalt oder Tierquälerei sowie Videos, die betrügerische oder unseriöse Geschäftssysteme bewerben. 

Innerhalb der Community können Unternehmen ihre Videos teilen, dürfen Kommentare, private Nachrichten oder das Forum aber nicht für Werbezwecke nutzen.

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