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GfA e.V. - Gesellschaft für Arbeitsmethodik und Lebensgestaltung

Gut zu Wissen: Wie mithilfe von Shoppable Posts Instagram-Verkäufe angekurbelt werden können

Die Social-Media-Plattform Instagram stellt längst nicht mehr nur eine tolle Möglichkeit dar, um schöne Bilder oder unterhaltsame Kurzvideos zu posten, sondern ist immer mehr auch ein lukrativer Marketing-Kanal (Siehe auch unseren Beitrag über Instagram). Rund 500 Millionen aktive Nutzer verzeichnet Instagram bisweilen weltweit, von denen jeden Tag rund 40 Prozent (also rund 200 Millionen User) entsprechende Business-Profile aufsuchen. In den Vereinigten Staaten reagierte Instagram auf diese Tatsache bereits im Jahre 2016, mit seinen sogenannten Shoppable Posts. Hierzulande ist es seit März 2020 endlich so weit. Doch, was sind Shoppable Posts überhaupt genau? Kurz und knapp: Mithilfe von Shoppable Posts kann der gesamte Kaufprozess direkt über die Plattform Instagram abgewickelt werden – und das mit ein paar wenigen Klicks! Das Feature erlaubt das Entdecken von Produkten bis hin zur Zahlung. Damit verschmelzen Marketing und Vertrieb erstmalig auf nur einer Plattform – ein Mix aus Facebook und eBay ist dadurch gewissermaßen entstanden. Für den potenziellen Käufer bedeutet dies, dass diese minimalen Hürden beim Kaufabschluss überwinden muss, was die Umsatzzahlen der auf Instagram vertretenen Unternehmen und Affiliates deutlich ankurbeln wird. In den nun folgenden Abschnitten soll daher einmal auf die neue Möglichkeit der Shoppable Posts auf Instagram eingegangen werden. Zudem soll aufgezeigt werden, welche Voraussetzungen dafür erfüllt sein müssen und wie diese effektiv umgesetzt werden können.

Diese Voraussetzungen müssen für Shoppable Posts auf Instagram zunächst erfüllt werden

Um die neuen Shoppable Posts bei Instagram für sich selbst zunutze zu machen, müssen zunächst ein paar Bedingungen erfüllt werden, die im Folgenden einmal aufgelistet werden sollen:

  • bisweilen ist die Nutzung von Shoppable Posts auf Instagram auf wenige Staaten begrenzt (zum Beispiel Deutschland, die USA, Kanada, Australien, Frankreich oder Spanien)
  • es muss vorher ein Facebook- sowie Instagram-Businesskonto eingerichtet worden sein
  • es wird die neueste Instagram-App-Version benötigt (eine Desktop-Version ist aktuell noch nicht verfügbar)
  • es können nur physische Produkte beworben werden (derzeit noch keine Dienstleistungen)
  • Produkte müssen den Handelsrichtlinien sowie Handelsvereinbarungen von Instagram sowie Facebook entsprechen
  • das eigene Instagram-Businessprofil muss mit einem entsprechenden Facebook-Katalog verknüpft worden sein (hierfür kann zum Beispiel der Facebook Business Manager genutzt werden)

 

So gehen Shoppable Posts auf Instagram

Zunächst sollte auf Instagram ein entsprechendes Produktsortiment hinterlegt werden. Hierfür kann zum Beispiel der Produktkatalog des Facebook Business Manager genutzt werden. Grundvoraussetzung dafür ist jedoch die vormalige Erstellung eines Facebook Businessprofils. Ist dieses vorhanden, kann der etwaige Produktkatalog unter Personen und Elemente, daraufhin dann Katalog und schlussendlich über hinzufügen auf Instagram hinterlegt werden. Ist der Katalog an Produkten einmal erstellt, muss das eigene Instagram Businessprofil mit dem Facebook Businessprofil verbunden werden. Dieser Prozess ist etwas zäh, da die Verifizierung unter Umständen einige Stunden bis Tage dauern kann. Der letzte Schritt, einen Shoppable Post bei Instagram zu erstellen, lässt sich dann wiederum schnell und unkompliziert umsetzen. Hierzu muss – wie gewohnt – ein Foto ausgewählt werden und mit entsprechenden Effekten oder Filtern bearbeitet werden. Zu guter Letzt können die zu bewerbenden Produkt dann ähnlich wie Personen markiert werden. Die hierfür möglichen Produkte können aus dem hinterlegten Produktkatalog entnommen werden. Anschließend muss der entsprechende Beitrag nur noch veröffentlicht werden und fertig ist der eigene Shoppable Post auf Instagram.

 

SämtlicheMöglichkeiten der Shoppable Posts auf einen Blick

Shoppable Posts auf Instagram lassen sich unter anderem perfekt in die eigene Content-Strategie einbinden. Hierfür können auch bereits bestehende Inhalte mit den lukrativen Verlinkungen angereichert werden. Statistisch gesehen generierten Unternehmen allein im März 2020, also im Startmonat auf deutschem Boden, bereits 2.666 Prozent mehr Traffic, beziehungsweise 100 Prozent mehr Umsatz. Indem mindestens 9 Shopping-Posts erstellt werden, wird dem Besucher ein spezieller Shopping-Button ersichtlich, der dem Besucher aufzeigt, dass Instagram-Shopping angeboten wird. Pro Bild können bis zu 5 Produkte und pro Post bis zu 20 Produkte verlinkt werden – hierfür kann im Übrigen auch das beliebte Carousel-Format genutzt werden. Um auf eigene Shoppable Posts aufmerksam zu machen, kann zudem die Instagram-Story verwendet werden.

 

Alle Vor- und Nachteile der Shoppable Posts auf Instagram

Vorteile:

  • relevante Produktinformationen können nun zu Beginn der individuellen Customer Journey eingebunden werden
  • Erleichterung des Kaufentscheidungsprozesses (sinkende Kaufschwelle)
  • vergleichsweise einfache und schnelle Inszenierung der eigenen Produkte möglich
  • genauer Preis ist sofort ersichtlich
  • gute Nebeneinnahmequelle auch für Affiliates

 

Nachteile:

  • leider nur via Instagram Businessprofil möglich
  • noch nicht für Dienstleistungen realisierbar

Unser Fazit zu den Shoppable Posts auf Instagram

Am Ende des Tages müssen jedes Unternehmen oder jeder Influencer selbst entscheiden, ob die neue Möglichkeit der Shoppable Posts die eigene Marketing-Strategie ergänzen oder eher behindern. In jedem Fall handelt es sich jedoch um eine relativ einfache und schnell umsetzbare Möglichkeit, die eigenen Produkte über Instagram an den Kunden zu bringen und gleichzeitig für mehr Traffic zu sorgen. Die aktuelle Situation stellt jedoch noch nicht den Höhepunkt der Entwicklungen dar, jedoch sind Shoppable Posts bei Instagram der erste Schritt in Richtung einer Verkaufsplattform, obwohl sich Instagram bisweilen einzig und allein als Unterhaltungsplattform präsentierte.

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