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Messenger – ein kurzer Überblick Teil 2

  1. Alternativen

Im Laufe des 21. Jahrhunderts wurde der Markt an Messengern geformt und es bildeten sich unterschiedlichste Ausführungen aus. Manche fokussieren sich auf die Benutzerfreundlichkeit, andere legen Wert auf Open-Source-Content, und wiederum andere spezialisierten sich auf die Datensicherheit und optimierten die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Im Sinne der DSGVO lässt sich als Grundregeln behaupten, dass jede jede Erhebung oder Verarbeitung von Daten Zustimmungen erforderlich sind. Auf diesen Aspekt sollten sich vor allem Unternehmer konzentrieren, wenn ein Messenger in den Arbeitsalltag integriert werden soll. Für Privatpersonen können je nach Vorlieben und Technikaffinität alle Messenger ohne Haftungssorgen verwendet werden. Jedoch sollte man die Datenverwendung und das dahinterstehende Technologieunternehmen vor Verwendung des Messengers unter die Lupe nehmen.

Signal

Signal gilt als einer der sichersten Messenger weltweit. Das liegt daran, dass Signal keine Metadaten speichert. Daten hinsichtlich des Nutzers liegen nur in Form von dem Zeitpunkt der Kontoerstellung und dem letzten Login auf den Servern vor. Anders als bei Messengern die Metadaten auf ihren Servern lagern, sind bei Signal keine Informationen zu Kontakten, Nachrichten oder die Dauer des Chatverlaufs vorhanden. Der Nachrichtenverkehr ist mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung gesichert. Seit kurzem kann nicht einmal mehr der Messenger-Betreiber den Absender einer Nachricht einsehen, da das Verschlüsseln schon vor dem Absenden in Kraft tritt. Ein weiterer großes Pluspunkt ist das Open-Source-Modell, wodurch alle Benutzer Einsicht in den Quellcode haben und die Unternehmensaussagen hinsichtlich des Datenschutzes überprüfen können. Die App ist kostenlos und basiert auf einer unabhängigen, gemeinnützigen Organisation, hinter welcher kein großes Tech-Unternehmen steht. Um ihre Unabhängigkeit aufrechtzuerhalten finanziert sich Signal mithilfe von Spenden. Weiters kann Signal auf allen gängigen Betriebssystemen wie Android, iOS, Windows, Mac und Linux verwendet werden. Damit man sich nicht nur für ein Gerät zur Verwendung entscheiden muss, ermöglicht Signal die Nutzung der App auf mehreren Geräten mit demselben Account. Natürlich werden alle bisher üblichen Funktionen, welche Messenger heutzutage erfüllen sollten, gewährleistet. Dazu zählen Text- und Medienaustausch, Sprachnachrichten, Gruppenchats, sowie Sprach- und Videotelefonate. Einzige Nachteile des Messengers sind, dass eine Angabe der Telefonnummer gefordert wird und die lokal gespeicherte Kontaktliste überprüft wird.

  • kostenlos

  • nicht DSGVO-konform

  • Open-Source

  • mehrere Geräte mit demselben Account

  • Android, iOs, Windows, Mac und Linux

  • Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

  • Unternehmen: Signal Foundation

  • Sitz: USA

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